Herzlich willkommen bei unserem Gewinnspiel! Du kannst bis zum 12.12. ein lustiges, trauriges oder fröhliches Gedicht zum Thema Schule schreiben und in den bunten Briefkasten einwerfen oder bei Frau Schramm, Frau Andresen oder Frau Magens abgeben, bzw. per IServ zusenden. Die Gedichte werden anonym auf unserer Website veröffentlicht und anschließend zur Abstimmung freigegeben. Der erste Platz gewinnt einen 10 Euro Gutschein für unseren Kiosk am EBG. Wir freuen uns auf eure Ideen! 🙂

Gedicht 1

Jogginghose

Warum sind die Leute am Klagen,
sobald man anfängt eine Jogginghose zu tragen?
Mit einer Jogginghose in die Schule zu gehen,
verringert mein Ansehen.
Aber warum?
Ist das nicht völlig dumm?

Sie ist locker, luftig, weit und breit,
doch warum sollte man sich nicht tragen in der modernen Zeit?

Momentan ist die Baggy Jeans ziemlich in,
sie ist weit, breit
und eben keine Frechheit!
Jeder trägt sie,
doch beschwert wird sich nie

Wer sagt, es läge am Stoff,
ist nicht mehr ganz dicht.
Aus diesen beiden Aspekten schlussfolgere ich,
daran liegt es nicht.

Woran dann?

Vielleicht, weil man sie ab und zum beim Sport benutzt.
Andererseits ist sie nach dem Waschen wieder frisch geputzt.

Wer jetzt noch sagt, die Jogginghose gehört sich nicht,
der hat im Kopf zu wenig Licht.

Wir haben der Jogginghose viel zu lange Unrecht angetan.
Damit ist jetzt Schluss!
Die Jogginghose ist für uns alle ein Genuss!

Gedicht 2

Schule

Das Wissen über Goethe, Schiller oder Brecht,
hämmern sie uns ein wie ein Specht.
„Da steh ich nun, ich armer Tor!
Und bin so klug als wie zuvor“,
kennt deswegen jeder aus dem Deutschunterricht,
aber deswegen schreibe ich nicht dieses Gedicht.

Der Druck perfekt zu sein ist hoch
und bringt des öfteren Depression,
doch anstatt man darüber spricht,
bewertet man uns von eins bis sechs
und gibt uns das Gefühl, wir wären schlecht.
Obwohl das Leben nicht nur aus Noten besteht,
ist es eine Sache, die unser Leben sehr bewegt.

Darum ist dieses Schulsystem nicht die beste Art zu lernen,
aber wie es anders geht, liegt in Deutschland noch in den Sternen.

Gedicht 3

Schule

Es ist nunmal ein täglicher Ort
Er hetzt mich, wer rettet mich jetzt?
Doch, ich kenne manch tolle Menschen nur von dort.
Und vielleicht ist es gerade das was mich unter Druck setzt.

Es allen recht machen,
Aufmerksamkeit kriegen,
dafür sorgen dass sie Lachen,
dazu gehört helfen und sich verbiegen.

Es geht so vielen wie mir
und dennoch rappelt man sich auf
aus dem Bett in die Bahn, zurück ins Visier.
Ein endloser Lauf.

Doch wo ist die Rettung die diesen Zerbricht?
Ich arbeite aufs Ende hin.
Und dann ruft schon die nächste Pflicht
Ist die Arbeit des Lebens Sinn?

Arbeit für Geld, Tod, dann allein
Das kann nicht sein, ich bin mir Todsicher
Es gibt da draußen eine aufregendes Sein
Seid dem ich das weiß bin ich sehr viel glücklicher

Es ist nunmal ein täglicher Ort
Und was ist es das mich trotzdem hier hält?
Die Vernunft, ich lerne und wachse dort
So bin ich also mein eigener Held

Gedicht 4

Die imperfekte Perfektion, die das Leben nun mal ist!

Ich renne,
ich bleibe stehen,
ich lache,
und ich lebe!

Aber ist das so einfach
so vollkommen,
sind wir dabei nicht eigentlich alle ein bisschen beklommen!
Wissen wir wer wir sind, was wir wollen,
oder ist es mehr ein sollen,
eine Ahnung, eine ungefähre Richtung,
auf dieser uns allbekannten Lichtung,
des Lebens

Ich weiß es nicht,
also schreibe ich ganz schlicht,
einfach mal dieses Gedicht

Das Leben ist wie Tanzen,
höher, schneller, weiter,
und wir sind mittendrin,
versuchen mit dem Tempo mitzukommen
ein ganzes Leben voller Preise gewonnen,
auf den Tisch zu stellen und zu prahlen,
und zu malen deine Zukunft,
und zu strahlen!

Aber ist das Leben,
diese Perfektion,
mit einer riesen Kollektion,
an Erfolgsmomenten,
mit den unterschiedlichsten Talenten!

Wo bleibt da der Spaß,
der doch da sein sollte im Übermaß?

Was ist denn mit Spontanität, weil ich sie so sehr mag!
Mit Abenteuerlust,
mit Spannung,
mit „plötzlich“,
Mit Liebe auf den ersten Blick,
dein Kleid ganz unerwartet super schick,
die Erstauntheit, wenn ein Papagei mal spricht,
das Leben, das dir liebe Grüße schickt!

Und mit all diesem Wissen stehe ich hier
mit einem Blatt Papier!
Ich halte es fest und schreibe darauf,
diesen ganzen Ablauf!
Wie ich mich fühle,
was ich alles spühre!
Weißt du was?
Mach doch einfach mal was verrücktes!
Fahr mit dem Bus in die falsche Richtung!
Rede einen ganzen Tag eine andere Sprache!
Tanze im Regen, weil du gerade Lust drauf hast!

Mach einfach mal was verrücktes!
Irgendwas, was du schon immer wolltest,
aber niemals solltest!
Mache deine Träume war!
Denn sie sind wunderbar!

Jetzt stehe ich hier mit einem Blatt Papier vollgeschrieben,
ohne den Kopf zu heben,
denn ich habe diesem Text so viel zu geben!

Warum?
Weil ich sie bin,
diese imperfekte Perfektion
Und deshalb stehe ich hier
und sage es dir,
damit du es auch kannst,
diese Freiheit erlangst,
diese imperfekte Perfektion
und dich nicht immer fragst,
was du denn tun solltest,
sondern das tust,
was du immer tun wolltest!

Viel Spaß beim Leben!

Gedicht 5

Und am Ende gibt es Zahlen

Mathe mag nicht jedermann,
doch dann tut man was man kann.
In Musik da singen wir,
schön und schräg wie das Klavier.

Französische Aussprache ist sehr schwer,
trotzdem lieben wir es sehr.
In Kunst da sind wir kreativ
und manchmal geht auch etwas schief.

In Geschichte geht’s in die Vergangenheit,
über Ritter und Kriege wissen wir Bescheid.
In Geo lernen wir etwas über die Klimazonen
in denen die verschiedenen Menschen wohnen.

Englisch und Deutsch sind beides Sprachen,
die für uns schon lange hervorstachen.
In Sport springen, laufen, hüpfen wir,
doch nicht so wild wie ein Stier.

Und am Ende gibt es Zahlen,
die wir aber nicht bemalen.
Lehrer*innen schreiben sie,
nicht aus purer Phantasie.

Sie landen dann auf einem Blatt
und dann sind manche ziemlich platt.
Aber alle hier können es sehen:
jeder will auf diese tolle Schule gehen!

Gedicht 6

Montag, erste Stunde

Trübe Augen schlechte Luft
Blicke starr zur Wand
Gefangen in der weißen Kluft
Nichts in Sicht, kein Land

Schließ die Lider, komm lass los
Zurück in diese Welt
Sie ziehen und zerren, wo bleibst du bloß?
Da ist es das wohlige Zelt

Warm ist es hier, vertrautes Terrain
Der Duft, die Luft, das Licht
Wie ein auflösender Refrain
Das Glück betäubt dich

Doch dann ein Zucken, was ist das?
Ein schrecklich lauter Knall
Nicht zurück in die Welt aus Raum und Schall
Doch es ist zu spät, nichts stoppt den Fall

Gedicht 7

Schule

Wenn der Lehrer durch die Gänge geht
der Gong zur letzten Stunde schlägt
laufen schon mit viel geschrei
die Kinder an dem Pult vorbei

Noch eine Stunde hab geduld
du hast es bald geschafft
doch die Uhr tickt viel zu langsam
die Gedanken schweifen ab

Zum warmen Bett zuhause
die Müdigkeit trifft ein
zum Essen auf dem Tische stehend,
ich würd so gern woanders sein

In den hintren Reihen
ist schon jemand eingeschlafen,
zu hören im Gang lautes Geschrei.
Endlich, der Schultag ist vorbei!

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