Schokolade – der neue Gesundheitstipp? 

// von Marit Petersen

Schokolade gilt schon sehr lange als ungesunde und kalorienreiche Süßigkeit, doch es gibt auch einige gute Eigenschaften von Schokolade, die allerdings immer eher im Hintergrund stehen.

Am gesündesten ist die Zartbitterschokolade. Hier gilt: je höher der Kakaoanteil, desto besser. Denn im Kakao stecken wertvolle Antioxidantien der Kakaobohne, die vor allem das Herz-Kreislauf-System anregen sollen. Durch die Zusammensetzung von Schokolade enthält sie einige natürliche Inhaltsstoffe, die z.B. eine euphorische, antidepressive oder koffeinähnliche Wirkung auf uns haben können. Außerdem hat Zartbitterschokolade einen geringeren Zuckeranteil als Vollmilch- oder weiße Schokolade, dafür allerdings einen höheren Fettanteil durch mehr Kakaobutter.

Nach der Zartbitterschokolade folgt Vollmilchschokolade, da sie mit einem ungefährem Zuckeranteil von 50% immer noch besser dasteht als die weiße Schokolade. Letztere ist nämlich eigentlich gar keine echte Schokolade, weil sie fast nur aus Kakaobutter und Zucker besteht und keinerlei Kakaoanteile besitzt.

Trotz der positiven Wirkung von Schokolade, solltet ihr euch damit nicht vollstopfen, denn Schokolade ist trotzdem sehr kalorien- und zuckerreich, weshalb sie den britischen Soldaten im ersten Weltkrieg übrigens auch als Nahrungsmittel diente. Wenn ihr also keine Karies durchfressenen Zähne haben und kugelrund sein wollt, genießt Schokolade in kleinen Mengen.

Oder für die echten Genießer: probiert doch einfach mal, Schokolade selbst zu machen.